Solana-basierte Step Finance bricht nach großem Hackerangriff auf die Finanzabteilung zusammen

Step Finance, eine der bekanntesten Portfoliomanagement-Plattformen im Solana-Netzwerk, hat nach einer massiven Sicherheitsverletzung und erfolglosen Versuchen, Notfallfinanzierungen zu sichern, offiziell den Betrieb eingestellt.
Wichtige Erkenntnisse
- Step Finance wurde nach einem Hack am 31. Januar geschlossen, bei dem über 261.000 SOL aus seiner Kasse entwendet wurden.
- Die Verluste wurden auf 27 bis fast 40 Millionen US-Dollar geschätzt, und die Bemühungen um eine Rückgewinnung der Gelder schlugen fehl.
- Die Schließung betrifft auch SolanaFloor und Remora Markets.
- Der STEP-Token brach um mehr als 96 % ein, Rückkauf- und Rückzahlungspläne sind derzeit in Entwicklung.
Die Schließung, die am 23. und 24. Februar 2026 bekannt gegeben wurde, markiert das dramatische Ende eines Projekts, das einst als zentrales Dashboard für Solana-DeFi-Nutzer diente. Die Entscheidung folgt auf wochenlange finanzielle Belastungen, nachdem Angreifer Geräte auf Führungsebene kompromittiert und Gelder aus der Kasse abgezogen hatten.
Sicherheitsverletzung löste Zusammenbruch aus
Nach Angaben des Teams ereignete sich der Vorfall am 31. Januar 2026, als Hacker einen als raffiniert beschriebenen Angriff auf Geräte von Führungskräften durchführten. Die Sicherheitsverletzung ermöglichte den unbefugten Zugriff auf die Kassen- und Gebühren-Wallets.
Bei dem Angriff wurden etwa 261.854 SOL gestohlen. Die ersten Schätzungen der Verluste lagen zwischen 27 und 30 Millionen US-Dollar, aber einige Berichte bezifferten den Gesamtschaden später aufgrund der schwankenden Marktbedingungen auf fast 40 Millionen US-Dollar.
Trotz dieses Rückschlags verbrachte das Team fast vier Wochen damit, nach Notfall-Liquiditätslösungen zu suchen, darunter Überbrückungsfinanzierungen und mögliche Übernahmeverhandlungen. Diese Bemühungen scheiterten letztendlich, sodass die Schließung als einzige praktikable Option übrig blieb.
Das gesamte Ökosystem wird eingestellt
Die Schließung geht über die Kernplattform hinaus.
SolanaFloor, der integrierte Nachrichten- und Analysezweig des Projekts, wird neue Berichterstattungsaktivitäten einstellen, aber sein digitales Archiv weiterhin zugänglich halten.
Remora Markets, der Bereich für tokenisierte Aktien, stellt im Rahmen des umfassenden Schließungsprozesses ebenfalls seinen Betrieb ein.
Der Zusammenbruch zeigt, wie schnell miteinander verbundene Dienste innerhalb von Krypto-Ökosystemen zusammenbrechen können, wenn die Finanzlage kritisch wird.
STEP-Token stürzt ab
Der native Vermögenswert der Plattform, STEP, erlitt katastrophale Verluste. Nach dem Hack im Januar stürzte der Token um mehr als 96 % ab. Nach der offiziellen Ankündigung der Schließung fiel seine Marktkapitalisierung unter 200.000 US-Dollar, wodurch der größte Teil des verbleibenden Wertes praktisch ausgelöscht wurde.
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Der Crash unterstreicht das extreme Risiko, das mit Verstößen gegen die Finanzvorschriften auf Protokollebene verbunden ist, insbesondere wenn die Token-Ökonomie stark von der Kontinuität des Betriebs abhängt.
Entschädigungs- und Rückkaufpläne
Das Team hat vorläufige Maßnahmen zur Entschädigung der betroffenen Nutzer skizziert:
STEP-Inhaber können sich möglicherweise für ein Rückkaufprogramm qualifizieren, das auf einem vor dem Hack am 31. Januar erstellten Snapshot basiert. Weitere Details werden in kommenden Mitteilungen erwartet.
Für Nutzer von Remoras rTokens scheint die Situation stabiler zu sein. Diese Vermögenswerte sind Berichten zufolge 1:1 gedeckt, und Inhaber können sie in einem unabhängigen Verfahren gegen USDC einlösen.
Nutzer mit verbleibenden DeFi-Positionen, die mit dem Ökosystem verbunden sind, werden aufgefordert, ihre Vermögenswerte so schnell wie möglich auf alternative Plattformen zu übertragen.
Für Updates bezüglich der Rückzahlungsfristen und Verfahrensanweisungen empfiehlt das Team, den offiziellen X-Account des Projekts zu verfolgen.
Die Schließung stellt einen der bislang bedeutendsten Ausfälle des Solana-Ökosystems im Jahr 2026 dar und verstärkt die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Betriebssicherheit, der Schwachstellen von Führungsgeräten und des Treasury-Risikomanagements innerhalb von DeFi-Plattformen.
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