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Bitcoin Analysis

Experte sagt, dass der Bitcoin-Crash auf 60.000 Dollar möglicherweise einen Tiefpunkt des Marktes markiert hat

Experte sagt, dass der Bitcoin-Crash auf 60.000 Dollar möglicherweise einen Tiefpunkt des Marktes markiert hat

Der heftige Kursrückgang von Bitcoin in Richtung der 60.000-Dollar-Marke hat erneut Befürchtungen vor einer tieferen Baissephase geschürt. Aktuelle On-Chain-Daten und technische Analysen deuten jedoch darauf hin, dass sich der Markt eher einem kritischen Wendepunkt nähert als dem Beginn eines längeren Einbruchs.

Wichtige Erkenntnisse

  • Daten von Santiment zeigen, dass Wale und Haie ihre Positionen reduzieren, während Privatanleger weiterhin bei Kursrückgängen kaufen.
  • Bitcoin fiel kurzzeitig auf rund 60.000 US-Dollar, bevor es angesichts extremer Angstwerte wieder auf über 68.000 US-Dollar stieg.
  • Van de Poppe argumentiert, dass der hohe Abverkauf unter 60.000 US-Dollar ein kurzfristiges Tief signalisieren könnte, wobei nun der gleitende 200-Wochen-Durchschnitt im Fokus steht.

Nachdem Bitcoin zum ersten Mal seit Oktober 2024 kurzzeitig auf rund 60.000 US-Dollar gefallen war, erholte es sich wieder deutlich und stieg über 68.000 US-Dollar. Diese Entwicklung erfolgte inmitten extremer Angst am Markt, wobei der Crypto Fear and Greed Index auf nur 5 Punkte fiel, ein Niveau, das historisch mit panikgetriebenen Verkäufen in Verbindung gebracht wird.

Wale reduzieren ihr Engagement, während Privatanleger einsteigen

Die neuesten Daten von Santiment zeigen eine deutliche Verschiebung der Bitcoin-Besitzverhältnisse während des Ausverkaufs. Wallets mit einem Bestand zwischen 10 und 10.000 BTC haben ihren Anteil am Gesamtangebot auf 68,04 % reduziert, ein Neunmonatstief. Allein in den letzten acht Tagen hat diese Gruppe mehr als 81.000 BTC abgestoßen, was den anhaltenden Verkaufsdruck noch verstärkte, als die Preise einbrachen.

Gleichzeitig haben sich kleinere Teilnehmer in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Wallets mit weniger als 0,01 BTC kontrollieren nun 0,249 % des Gesamtangebots, den höchsten Stand seit etwa 20 Monaten. Obwohl der Prozentsatz selbst gering bleibt, stellt Santiment fest, dass diese stetige Akkumulation darauf hindeutet, dass Privatanleger weiterhin bei Schwäche kaufen, anstatt zu kapitulieren.

Quelle: Santiment X

Laut dem Analyseunternehmen ist diese Kombination aus großen Haltern, die verkaufen, während kleinere Akteure das Angebot absorbieren, historisch gesehen charakteristisch für die Dynamik eines Bärenzyklus, insbesondere wenn es keine breite Kapitulation der Privatanleger gibt.

Kapitulationssignale tauchen bei 60.000 USD auf

qwdwqAus technischer Sicht ist die Geschwindigkeit des Rückgangs bemerkenswert. Bitcoin fiel innerhalb von nur zwei Wochen von fast 98.000 USD auf unter 60.000 USD und verzeichnete damit eine der stärksten Korrekturen des aktuellen Zyklus. Van de Poppe hob hervor, dass die kurze Bewegung unter 60.000 USD mit dem größten stündlichen Volumenanstieg des gesamten Abschwungs einherging, einem Muster, das oft mit lokalen Tiefstständen in Verbindung gebracht wird.

Er wies auch auf den gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt hin, der knapp unter dem aktuellen Preisniveau liegt, und betonte, dass die kommenden Tage darüber entscheiden könnten, ob sich Bitcoin stabilisiert oder wieder niedrigere Unterstützungsniveaus erreicht. In der Vergangenheit haben Reaktionen rund um diesen langfristigen Durchschnitt eine entscheidende Rolle bei der Definition von Makrotrendverschiebungen gespielt.

Momentum-Indikatoren bleiben stark überdehnt

Trotz der Erholung in Richtung 68.000 USD spiegeln die Momentum-Indikatoren weiterhin starke Schäden wider. In niedrigeren Zeiträumen fiel der RSI während des Ausverkaufs tief in den überverkauften Bereich, bevor er sich zu erholen versuchte, während der MACD weiterhin negativ ist, was darauf hindeutet, dass die rückläufige Dynamik noch nicht vollständig abgeklungen ist.

Van de Poppe merkte an, dass, wenn es den Preisen gelingt, kurzfristig weiter zu steigen, der jüngste Ausverkauf eine große Abwärtsbewegung hinterlassen könnte, eine Struktur, die häufig nach Kapitulationsereignissen zu beobachten ist. Solche Formationen haben in der Vergangenheit vorübergehende oder sogar zyklische Tiefststände markiert, obwohl eine Bestätigung in der Regel Folgekäufe und einen geringeren Verkaufsdruck seitens größerer Inhaber erfordert.


Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Handelsberatung dar. Coindoo.com unterstützt oder empfiehlt keine bestimmten Anlagestrategien oder Kryptowährungen. Führen Sie immer Ihre eigenen Recherchen durch und konsultieren Sie einen zugelassenen Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.

Author

Reporter at Coindoo

Alexander Zdravkov ist jemand, der immer nach dem Sinn hinter den Dingen sucht. Er hat mehr als drei Jahre Erfahrung im Kryptobereich, wo er geschickt neue Trends in der Welt der digitalen Währungen erkennt. Ob er nun fundierte Analysen oder tägliche Berichte zu allen Themen liefert, sein tiefes Verständnis und seine Begeisterung für das, was er tut, machen ihn zu einem wertvollen Mitglied des Teams.

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