KAST sammelt 80 Millionen Dollar ein, während der Wettlauf um Stablecoin-Zahlungen an Fahrt gewinnt

Das Stablecoin-Zahlungs-Startup KAST gab am Montag bekannt, dass es eine Finanzierungsrunde der Serie A in Höhe von 80 Millionen US-Dollar abgeschlossen hat, wodurch das Unternehmen mit 600 Millionen US-Dollar bewertet wird – ein beeindruckender Sprung gegenüber der Startfinanzierung von 10 Millionen US-Dollar vor etwas mehr als einem Jahr.
Wichtige Erkenntnisse
- KAST hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 80 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 600 Millionen US-Dollar abgeschlossen, die gemeinsam von QED Investors und Left Lane Capital geleitet wurde.
- Das Unternehmen hat mehr als 1 Million Nutzer und verarbeitet ein annualisiertes Transaktionsvolumen von fast 5 Milliarden US-Dollar.
- Die Expansion zielt neben einem neuen Unternehmensprodukt auf Nordamerika, Lateinamerika und den Nahen Osten ab.
Die Runde wurde gemeinsam von QED Investors und Left Lane Capital geleitet. Die vorherige Finanzierung von KAST, die Ende 2024 gesichert wurde, wurde von HongShan Capital und Peak XV Partners unterstützt.
Das Unternehmen gibt an, dass es nun die Marke von 1 Million registrierten Nutzern überschritten hat und ein annualisiertes Transaktionsvolumen von fast 5 Milliarden US-Dollar verarbeitet. Es prognostiziert bis Ende 2026 einen Jahresumsatz von 100 Millionen US-Dollar, wobei das monatliche Nutzer- und Umsatzwachstum derzeit zwischen 15 und 20 Prozent liegt.
KAST beschäftigt über 250 Mitarbeiter und zieht Talente von Stripe, Revolut und Circle an – Unternehmen, die in den letzten zehn Jahren die Landschaft der digitalen Zahlungen geprägt haben.
Das frische Kapital wird für die geografische Expansion nach Nordamerika, Lateinamerika und in den Nahen Osten sowie für die Einführung von KAST Business verwendet, einem Produkt für grenzüberschreitende Zahlungen von Unternehmen. Ein erheblicher Teil der Finanzierung ist auch für die Regulierung, Lizenzierung und Compliance-Infrastruktur vorgesehen – Kosten, die für die Geschäftstätigkeit im Stablecoin-Bereich zunehmend unverzichtbar sind.
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Investoren sehen das Jahr 2026 als potenziellen Wendepunkt für den Sektor. Die These: Stablecoins entwickeln sich von Backend-Abrechnungssystemen zu konsumentenorientierten Finanzprodukten, die mit traditionellen Neobanken konkurrieren könnten.
Der Zeitpunkt deckt sich mit den allgemeinen Marktdaten. Das weltweite Stablecoin-Angebot erreichte im März 2026 einen Rekordwert von 313 Milliarden US-Dollar, während das jährliche Stablecoin-Zahlungsvolumen 390 Milliarden US-Dollar erreichte – wobei etwa 60 Prozent der Aktivitäten auf Asien entfielen. Parallel dazu beschleunigt sich die institutionelle Akzeptanz, da sowohl Visa als auch Mastercard die Stablecoin-Abrechnung integrieren, um die Ineffizienzen der alten Bankinfrastruktur zu umgehen.
Auch die M&A-Aktivitäten in diesem Bereich nehmen zu. Die Übernahme von Bridge durch Stripe im Jahr 2025 signalisierte, dass große Fintech-Akteure daran arbeiten, die Stablecoin-Infrastruktur zu konsolidieren, bevor der Markt weiter reift.
Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Handelsberatung dar. Coindoo.com unterstützt oder empfiehlt keine bestimmten Anlagestrategien oder Kryptowährungen. Führen Sie immer Ihre eigenen Recherchen durch und konsultieren Sie einen lizenzierten Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.











