Coinbase meldet robuste Einzelhandelsaktivitäten bei Bitcoin und Ethereum

Laut Brian Armstrong, Chief Executive Officer von Coinbase, haben sich Privatanleger auf Coinbase trotz der jüngsten Marktturbulenzen als widerstandsfähig erwiesen und ihre Bestände an Bitcoin und Ethereum sogar noch aufgestockt, obwohl die Volatilität zugenommen hat.
Wichtige Erkenntnisse:
- Die BTC- und ETH-Guthaben der Coinbase-Privatkunden sind während der jüngsten Volatilität gestiegen.
- Die Bestände an nativen Einheiten im Februar entsprachen bei den meisten Nutzern den Werten vom Dezember oder übertrafen diese sogar.
- Armstrong sagt, dass Privatanleger „die Kurstiefs zum Kauf nutzen”.
- Die Widerstandsfähigkeit des Privatkundenmarktes steht im Gegensatz zur durch Derivate verursachten Volatilität.
- Bitcoin wird angesichts makroökonomischer und Hebel-Druckfaktoren derzeit um die 68.500 US-Dollar gehandelt.
In einem Social-Media-Beitrag erklärte Armstrong, dass die Daten von Coinbase zeigen, dass Privatanwender „die Kurstiefs zum Kauf nutzen“ und die Bestände an nativen Einheiten sowohl bei Bitcoin als auch bei Ethereum steigen. Er fügte hinzu, dass die überwiegende Mehrheit der Kunden im Februar Bestände in Höhe oder über dem Niveau vom Dezember hielt, was Trader gemeinhin als „Diamanthände“ bezeichnen.
Retail users on Coinbase have been very resilient during these market conditions, according to our data:
– They’ve been buying the dip – we’ve seen a native unit increase for retail users across BTC and ETH
– They have diamond hands – vast majority of customers had native unit…
— Brian Armstrong (@brian_armstrong) February 15, 2026
Bitcoin wurde zuletzt bei rund 68.500 US-Dollar gehandelt, während Ethereum um die 2.000-Dollar-Marke schwankte, da die Märkte mit makroökonomischer Unsicherheit und gehebelten Derivatepositionen zu kämpfen hatten.
Akkumulation durch Privatanleger inmitten von Volatilität
Armstrongs Kommentare deuten darauf hin, dass kleinere Anleger Preisrückgänge möglicherweise nutzen, um Positionen aufzubauen, anstatt sie zu schließen. Ein Anstieg der „nativen Einheiten” – also der Anzahl der gehaltenen Coins und nicht ihres Dollarwerts – deutet trotz Preisschwankungen auf Überzeugung hin.
Dieses Muster steht im Gegensatz zu der Erzählung, dass Privatanleger in Abschwungphasen kapitulieren. Stattdessen deuten die internen Daten von Coinbase darauf hin, dass Kunden ihr Engagement beibehalten oder ausbauen.
Divergenz zwischen Spot- und Leverage-Aktivitäten
Die jüngste Volatilität bei Bitcoin wird weithin den Derivatemärkten zugeschrieben, wo gehebelte Optionen und unbefristete Futures die Preisschwankungen durch Liquidationen und erzwungene Absicherungen verstärken.
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Privatanleger, die an Börsen Spot-Käufe tätigen, verhalten sich strukturell anders als kurzfristige Leverage-Händler. Während Derivate die Intraday-Bewegungen verstärken können, kann eine stetige Spot-Akkumulation längerfristige Unterstützung bieten.
Stimmung und Zykluspositionierung
Historisch gesehen ging eine anhaltende Akkumulation durch Privatanleger während Rückgängen den Erholungsphasen in Kryptozyklen voraus. Die allgemeine Marktrichtung wird jedoch weiterhin von den makroökonomischen Bedingungen, den institutionellen Strömen und der Liquiditätsdynamik abhängen.
Armstrongs Bemerkungen unterstreichen ein wiederkehrendes Thema auf den Kryptomärkten: Die Beteiligung von Privatanlegern bleibt oft auch dann bestehen, wenn die Schlagzeilen auf Instabilität hindeuten.
Wenn die Spot-Akkumulation anhält, während sich die Hebelwirkung abschwächt, könnte die Widerstandsfähigkeit kleinerer Anleger im aktuellen Zyklus eine stabilisierende Rolle spielen.
Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Handelsberatung dar. Coindoo.com unterstützt oder empfiehlt keine bestimmten Anlagestrategien oder Kryptowährungen. Führen Sie immer Ihre eigenen Recherchen durch und konsultieren Sie einen lizenzierten Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.











