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FintechRegelungen

BitGo erhält doppelte EU-Zulassung für MiCA und Zahlungsdienste

BitGo erhält doppelte EU-Zulassung für MiCA und Zahlungsdienste

Das Krypto-Verwahrungsunternehmen BitGo gab bekannt, dass seine europäische Niederlassung in Deutschland eine doppelte behördliche Genehmigung erhalten hat. Dies ist ein wichtiger Meilenstein, da die Europäische Union derzeit ein umfassendes Regulierungsrahmenwerk für digitale Vermögenswerte einführt.

Wichtige Erkenntnisse

  • Doppelte behördliche Genehmigung: BitGo Europe erhielt von der BaFin die Genehmigung sowohl für MiCA- als auch für PSD2/ZAG-Rahmenwerke.
  • Fokus auf Stablecoin-Zahlungen: Die Lizenzen ermöglichen es dem Unternehmen, Zahlungsdienste im Zusammenhang mit E-Money-Tokens (EMTs) anzubieten.
  • Deutschland als Regulierungszentrum: Die Genehmigungen positionieren Deutschland als Basis für eine regulierte Infrastruktur für digitale Vermögenswerte innerhalb der EU.
  • MiCA-Erweiterung: Dieser Schritt unterstreicht, wie sich Unternehmen an das neue Krypto-Regulierungssystem der EU anpassen.

Das Unternehmen gab bekannt, dass BitGo Europe die Genehmigung der deutschen Finanzaufsichtsbehörde BaFin erhalten hat, sodass es sowohl im Rahmen der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) als auch der Payment Services Directive 2 (PSD2) für Dienstleistungen im Zusammenhang mit E-Money-Tokens tätig sein darf.

Regulierungsinfrastruktur für MiCA

Die Genehmigung ermöglicht es BitGo, Dienstleistungen zur Unterstützung von E-Money-Token anzubieten, einer Kategorie unter MiCA, die durch Fiat-Währungen gedeckte Stablecoins umfasst.

Während die MiCA-Verordnung den allgemeinen rechtlichen Rahmen für Krypto-Asset-Dienstleister in der gesamten Europäischen Union festlegt, müssen Unternehmen, die mit EMTs handeln, auch die bestehenden Zahlungsdienstvorschriften einhalten.

Durch die Erlangung sowohl der MiCA-Zulassung als auch einer PSD2/ZAG-Lizenz kann BitGo Infrastrukturdienstleistungen für Unternehmen anbieten, die regulierte Stablecoins in Deutschland ausgeben oder verwalten.

Bewältigung der Herausforderungen bei der Einhaltung von Vorschriften in der Branche

Viele Krypto-Asset-Dienstleister hatten Schwierigkeiten, die sich überschneidenden Anforderungen von MiCA und traditionellen Finanzvorschriften im Umgang mit Stablecoins zu bewältigen.

BitGo erklärte, dass seine doppelte Zulassung dazu dienen soll, MiCA-lizenzierten Unternehmen den Betrieb innerhalb der EU zu ermöglichen und gleichzeitig die Einhaltung der für E-Geld-Token geltenden Zahlungsdienstvorschriften sicherzustellen.

Das Unternehmen fügte hinzu, dass es beabsichtigt, als lizenzierter Partner für Krypto-Unternehmen zu fungieren, die eine regulierte Infrastruktur für die Abwicklung von EMT-Transaktionen innerhalb Deutschlands und auf dem europäischen Markt benötigen.


Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Handelsberatung dar. Coindoo.com unterstützt oder empfiehlt keine bestimmte Anlagestrategie oder Kryptowährung. Führen Sie immer Ihre eigenen Recherchen durch und konsultieren Sie einen lizenzierten Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.

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Reporter at Coindoo

Alexander Zdravkov ist jemand, der immer nach dem Sinn hinter den Dingen sucht. Er hat mehr als drei Jahre Erfahrung im Kryptobereich, wo er geschickt neue Trends in der Welt der digitalen Währungen erkennt. Ob er nun fundierte Analysen oder tägliche Berichte zu allen Themen liefert, sein tiefes Verständnis und seine Begeisterung für das, was er tut, machen ihn zu einem wertvollen Mitglied des Teams.

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