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Bitcoin

Bitcoins Aufschwung scheint wackelig – einer der größten Namen der Kryptowelt rät zur Vorsicht

Bitcoins Aufschwung scheint wackelig – einer der größten Namen der Kryptowelt rät zur Vorsicht

Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX und Chief Investment Officer von Maelstrom, gab am 5. März eine deutliche Warnung heraus: Bitcoin hat sich nicht aus dem Sog der US-Softwareaktien befreit, und der jüngste Anstieg auf 74.000 US-Dollar ist möglicherweise nicht der Wendepunkt, auf den die Bullen hoffen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Der Anstieg des Bitcoin-Kurses auf 74.000 US-Dollar könnte laut Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX, ein „Dead Cat Bounce” sein
  • Die Korrelation zwischen BTC und SaaS-/Software-Aktien liegt bei 0,73 – es hat keine Entkopplung vom Technologiesektor stattgefunden
  • 72.000 US-Dollar sind die kritische Grenze; ein Scheitern dort eröffnet Abwärtspotenzial in Richtung 42.000 bis 45.000 US-Dollar
  • Trotz kurzfristiger Vorsicht strebt Hayes bis Ende 2026 einen BTC-Kurs von 200.000 bis 250.000 US-Dollar an.

„Dead Cat Bounce“ war der Ausdruck, den Hayes verwendete – ein Begriff, der nicht viel Raum für Optimismus lässt. Seine Botschaft an die Anleger war klar: Der Markt ist „noch nicht über den Berg“, und Geduld, nicht Positionierung, ist derzeit das Gebot der Stunde.

Nach wie vor an die Tech-Branche gebunden

Die Daten stützen seine Skepsis. Die Korrelation von Bitcoin mit dem Nasdaq 100 bleibt mit etwa 0,78 Anfang 2026 weiterhin hoch. Noch aussagekräftiger ist, dass Marktanalysten eine stärkere Tendenz zum Software-Sektor festgestellt haben – gemessen an Indizes wie IGV und XSW – mit einem Korrelationskoeffizienten von 0,73. Das ist nicht das Verhalten einer reifen alternativen Anlageklasse. Das ist ein hochbeta-Technologie-Proxy.

Der Kontrast zu Gold ist kaum noch zu übersehen. Während das Edelmetall in diesem Jahr auf Rekordhöhen von über 5.100 USD pro Unze stieg, fiel Bitcoin um rund 30 % gegenüber seinen Höchstständen von Ende 2025. Die Erzählung vom „digitalen Gold” hat einen weiteren Glaubwürdigkeitsverlust erlitten.

Die wichtige Marke

Analysten haben 72.000 US-Dollar als das Niveau identifiziert, das Bitcoin erreichen und halten muss, um das technische Bild zu verändern. Solange der Preis unter dieser Schwelle bleibt, bleibt ein Bärenflaggenmuster intakt, mit Abwärtszielen im Bereich von 42.000 bis 45.000 US-Dollar. Das entspricht einem potenziellen Rückgang von mehr als 40 % gegenüber dem aktuellen Niveau.

Zusätzlicher Druck: US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten Anfang 2026 über einen Zeitraum von fünf Wochen Abflüsse in Höhe von über 3,8 Milliarden US-Dollar. Die institutionelle Nachfrage, die als Haupttreiber der Rallye im letzten Jahr galt, hat sich erheblich abgekühlt.

Geteilte Meinungen darüber, wie es weitergeht

Nicht alle teilen denselben pessimistischen Zeitplan. Hayes selbst bleibt auf längere Sicht aggressiv optimistisch – er hat Ziele von 200.000 US-Dollar bis Mitte 2026 und sogar 250.000 US-Dollar später im Jahr ins Spiel gebracht, basierend auf der Ausweitung der US-Dollar-Liquidität und den von ihm erwarteten erneuten Konjunkturmaßnahmen der Federal Reserve. Mit anderen Worten: Seine kurzfristige Vorsicht ist eher taktischer als struktureller Natur.

Auf institutioneller Seite haben die Analysten von Stifel eine härtere Linie eingeschlagen und warnen davor, dass Bitcoin auf 38.000 US-Dollar fallen könnte, wenn die globale Geldmenge M2 weiter schrumpft und die Abflüsse aus ETFs anhalten. Carol Alexander, Finanzprofessorin an der University of Sussex, nimmt eine Mittelposition ein und prognostiziert, dass Bitcoin den größten Teil des Jahres 2026 in einer breiten, volatilen Spanne zwischen 75.000 und 150.000 US-Dollar schwanken wird.

Allein die Bandbreite der Prognosen zeigt, wo die Stimmung in Bezug auf Kryptowährungen derzeit steht: Es gibt keinen Konsens, sondern nur konkurrierende Überzeugungen. Derzeit spricht das Diagramm für sich, und es ist nicht bullisch.


Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Handelsberatung dar. Coindoo.com unterstützt oder empfiehlt keine bestimmten Anlagestrategien oder Kryptowährungen. Führen Sie immer Ihre eigenen Recherchen durch und konsultieren Sie einen zugelassenen Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.

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Reporter at Coindoo

Alex ist ein erfahrener Finanzjournalist und begeisterter Anhänger von Kryptowährungen. Mit über 8 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über Kryptowährungen, Blockchain und die Fintech-Branche ist er bestens vertraut mit der komplexen und sich ständig weiterentwickelnden Welt der digitalen Vermögenswerte. Seine fundierten und provokativen Artikel bieten den Lesern ein klares Bild der neuesten Entwicklungen und Trends auf dem Markt. Sein Ansatz ermöglicht es ihm, komplexe Ideen in leicht verständliche und fundierte Inhalte zu zerlegen. Verfolgen Sie seine Veröffentlichungen, um über die wichtigsten Trends und Themen auf dem Laufenden zu bleiben.

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